Produzent Andreas Prange (Mitte) und Regisseur Stevens Bakos (rechts) im Gespräch mit Organisator Thomas Koch (links) anlässlich der Schweizer Premiere von «TRIUNITAS» in Weinfelden.
Am vergangenen Freitag, 20. Februar 2026, feierte der Dokumentarfilm TRIUNITAS im Kino Liberty in Weinfelden seine Schweizer Premiere. Rund 90 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zur Vorführung und erlebten einen eindrücklichen Abend voller Denkanstösse, Begegnungen und inspirierender Gespräche. Anwesend waren auch Produzent Andreas Prange sowie Drehbuchautor und Regisseur Stevens Bakos, die dem Publikum persönlich Rede und Antwort standen.
Weinfelden Besonders bemerkenswert war die Vielfalt des Publikums: Besucherinnen und Besucher der katholischen und der evangelischen Kirche, der Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sowie Menschen, die sich selbst als Atheisten bezeichneten, sassen nebeneinander im Kinosaal. Der Film beleuchtete unterschiedliche Perspektiven auf Gott, die Bedeutung der Trinität und Fragen der Spiritualität. Christliche, jüdische und muslimische Traditionen kommen ebenso zu Wort wie atheistische und agnostische Sichtweisen sowie Annäherungen aus Wissenschaft und Philosophie. Neben religiösen Führungspersönlichkeiten werden auch Menschen aus dem alltäglichen Leben porträtiert – mit ihren persönlichen Erfahrungen, Fragen und Hoffnungen.
Bilder, Musik und Texte, die berühren
Mit eindrücklichen Bildern, bewegender Musik und tiefgründigen Texten regte der Film dazu an, über den eigenen Sinn und die eigene Existenz in der Welt nachzudenken. Nach dem Abspann folgte grosser Applaus für die Filmemacher. In der anschliessenden Kommentar- und Fragerunde entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Besuchern und den Filmemachern. Frau Schultz aus Kreuzlingen zeigte sich berührt und sagte nach der Vorführung: «Das war ein äusserst eindrücklicher Film. Dieser Film sollte allen Menschen zugänglich gemacht werden, die auf der Suche nach Orientierung und Frieden im Leben sind.»
Begegnungen, die bleiben
Thomas Koch, Organisator des Anlasses, wollte von Produzent Andreas Prange wissen, was ihn während der Dreharbeiten am meisten beeindruckt habe. Prange antwortete: «Mich berühren vor allem die Menschen – ihre persönlichen Geschichten, ihre Zweifel, ihre Hoffnungen, ihr Glaube. In den Begegnungen liegt für mich das Eigentliche. Dort wird aus einer Idee etwas Lebendiges.» Auf die Frage, was er Menschen empfehle, die auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens und ihrem Platz im Universum seien, gab Prange eine nachdenkliche Antwort in Form einer Gegenfrage: «Was ist der Sinn meines Lebens? – Wenn du bereit bist, dich ein Leben lang auf die Suche zu machen, wirst du Antworten finden. Ich kann nur empfehlen, auf die innere Stimme zu hören – sie ist oft leise, aber sie kennt den Weg.» Regisseur Stevens Bakos betonte zum Abschluss, dass es gerade in einer Zeit, in der viele Menschen täglich allein mit «Social» Media beschäftigt seien, wieder wichtiger werde, reale Begegnungen zu pflegen und gemeinsame Erlebnisse zu teilen. «Solche Abende wie heute verbinden uns als Menschen wieder», hielt er fest.
Dank an Unterstützer
Ein besonderer Dank ging an den Kinobetreiber, Herrn Schmölder, der mit grossem persönlichem Engagement wesentlich zum Gelingen des Abends beigetragen hatte. Mit Geschenken aus der Region und Applaus verabschiedeten Publikum und Organisation die beiden Filmemacher – ein Zeichen dafür, dass «TRIUNITAS» in Weinfelden nicht nur gezeigt, sondern erlebt wurde.
red
«Wenn Nachfolge zur Chance wird»
«Wenn Nachfolge zur Chance wird»
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